| Heisse Nummer |
| Montag, den 08. Februar 2010 um 01:52 Uhr |
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Strahlender Sonnenschein und fast schon frühlingshafte Temperaturen ließen die Strapazen der letzten Tage fast vergessen. Norbert Drexler und Franz-Josef Bielefeld hatten gestern auf ihrem Opel Manta B GTE einen Tagessieg eingefahren und den Abstand zu den führenden Reinhard und Doris Huemer deutlich verringern können. Sollte es ihnen wirklich noch gelingen, auf der rund 200 Kilometer lange Etappe mit seinen fünf schweren Gleichmäßigkeitsprüfungen und den Highlights Col de Turini, Olivetta und Perinaldo, das Blatt zu wenden? Die Sollzeiten der Gleichmäßigkeitsprüfungen am Col de Turini und über die kleine Grenze hinüber nach Italien (Olivetta) waren extrem straff angesetzt. Da durfte nichts dazwischen kommen, sonst hagelte es reichlich Strafzeiten. Die Spannung unter den Teilnehmern war enorm. So manch einer musste sich auf den engen, verwinkelten Sträßchen geschlagen geben. Fast hätte es auch Norbert Drexler und Franz-Josef Bielefeld erwischt. Zum Glück fingen sie sich erst nach Ende der Sonderprüfung Olivetta an ihrem Manta einen platten Hinterradreifen ein. Die Sollzeit geschafft – keine Strafpunkte also. Und in vier Minuten war der Kittel geflickt. Trotzdem reichte es nicht mehr, dem österreichischen Team den verdienten Sieg streitig zu machen. Zu gut waren Vater und Tochter auch an diesem Tag aufeinander eingespielt, leisteten sich keinen Fehler. Zudem lief der VW-Käfer wie ein Uhrwerk und schien wie geschaffen für die Strapazen der letzten Tage. Auch Vorjahressieger Matthias Kahle und Peter Göbel kamen auf dem Werks-Skoda 110R Coupe im Laufe der letzten Tage immer besser in Schwung. Nach einem verpatzten ersten Tag, wurden ihre Leistungen immer besser. So sicherten sie sich zum Schluss zumindest noch den vierten Platz. Durch den Erfolg des Skoda-Teams rutschte das Damenteam Barbara Ziegler und Dr. Gisela Giesche mit ihrem BMW 2002 tii auf den fünften Rang. Trotzdem ein toller Erfolg. Geschlagen geben mussten sich auch Klaus Peter Thaler und Udo Volckmann auf dem Werks-Opel. Nach einem souveränen Sieg der ersten Etappe fielen sie nach einer verpatzten Prüfung am zweiten Tag zunächst weit zurück, konnten aber durch konstante Leistungen an den letzten beiden Fahrtagen noch einen sechtsen Platz in der Gesamtwertung verbuchen. Nach vier Kräfte zehrenden Fahrtagen findet die 16. AvD Histo-Monte mit der Siegerehrung im Le Meridien Beach Plaza Hotel ein würdiges wie feierliches Ende, das sicherlich noch bis in die frühen Morgenstunden gehen wird. Histo-Monte-Teilnehmer sind nicht nur auf Tagesetappen zäh und ausdauernd.
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Der letzte Fahrtag der 16. AvD-Histo-Monte sollte noch einmal richtig heftig werden. Schließlich sahen noch einige Teams ihre Chance, den Führenden Reinhard und Doris Huemer den Sieg streitig zu machen. Denn in den zerklüfteten Bergen des monegassischen Hinterlandes hat sich in der Vergangenheit das Blatt oft noch gewendet.









