| Dann man tau |
| Freitag, den 05. Februar 2010 um 01:38 Uhr |
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Doch zuvor musste sie um 8:15 bei der Fahrerbesprechung verkünden, dass trotz deutlicher Wetterbesserung die zweite Gleichmäßigkeitsprüfung wegen Schneebruchs umgeleitet und die vierte gleich ganz abgesagt werden musste. Die Behörden wollten die Durchfahrtsgenehmigung nicht erteilen und auch Gabriele Triefenbach wollte keinerlei Risiko weder für die Fahrer noch die vielen Helfer eingehen. Eine gute Entscheidung. So machten sich insgesamt 46 Teams auf die erste, 472 Kilometer lange Etappe zum Zielort nach Freiburg. Gleich auf der ersten GLP im noch verschneiten Odenwald bekam das letzte Drittel des Teilnehmerfeldes den Zorn eines unwissenden Bauern zu spüren, der sich mal gleich mit seinem Traktor als Schneepflug in den Weg stellte und die Teilnehmer an der Weiterfahrt hinderte. Für die betroffenen Teams war eine gute Prüfungszeit zum Teufel. Die Organisation muss noch entscheiden, wie sie mit den verpatzten Zeiten umgehen soll. Der Bauer jedenfalls soll auch entschädigt werden, meint Gabriele Triefenbach. Vielleicht mit einer Histo-Monte-Jacke, damit auch ihm die Rallye im Nachhinein zumindest in guter Erinnerung bleibt. Von nun an verlief alles nach Plan. Die weiteren Gleichmäßigkeitsprüfungen, teilweise gespickt mit geheimen Zeitkontrollen, stellten die Teilnehmer vor keine großen Hürden. Beim Wechsel vom Odenwald in den Pfälzerwald stiegen die Temperaturen bei leichtem Sonnenschein fast bis an die zehn Grad und so fanden sich bei der Mittagspause in Pirmasens auf dem Exerzierplatz zahlreiche Zuschauer ein. Für Oliver Nusser und Klaus Thiele aus Hamburg mit der Startnummer 41 war hier auch gleich Ende der Veranstaltung - vorerst zumindest. Die Zündbox ihres Porsche 944 hatte den Dienst quittiert. Über Nacht will man eine neue beschaffen und hofft morgen früh beim Start wieder mit dabei zu sein, wenn es nach Aix-Les-Bains geht.
Helle Aufregung nochmals kurz vor Schluss des ersten Tages. Bei der Anfahrt zur GP 8 schossen Flammen aus der Heckklappe des VW-Käfer 1302 S (Start-Nummer 14) von Thomas Bechtheim und Armin Klauß. Geistesgegenwärtig wurde der Feuerlöscher gezückt, die Flammen erstickt. Eine defekte Benzinleitung hatte vermutlich das Feuer gelegt. Auch sie werden Morgen früh, wenn ab 08:01 Uhr das Fahrerfeld auf die Reise nach Frankeich durchs Jura entlang der Schweizer Grenze geht, hoffentlich wieder mit dabei sein. Völlig problemlos verlief der erste Tag für die Vorjahressieger Matthias Kahle und Peter Göbel auf ihrem Skoda 110 R Coupe. Ob sie den Sieg zum dritten Mal in Folge wiederholen können. Die Konkurrenz ist stark und ehrgeizig und will es zu verhindern wissen. Den ersten Tagessieg konnten zumindest Klaus Peter Thaler und Udo Volckmann erst einmal für sich verbuchen.
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Seit Wochen liegt ganz Deutschland unter einer geschlossenen Schnee-decke. Doch pünktlich zum Start der 16. Avd-Histo-Monte setzt Tauwetter an und so kann Organisatorin Gabriele Triefenbach den Rallyetross vom Marktplatz in Hanau auf die mehr als 1800 Kilometer lange Reise über die Etappenziele Freiburg und Aix-les-Bains bis nach Monaco schicken.









